Kreidezähne (MIH) bei Kindern: Ursachen & ganzheitliche Lösungen)

Wenn aus einem elterlichen Schock ein ganzes Buch entsteht.
Alles begann mit einem braunen Zahn. Genauer gesagt, mit vier braunen Zähnen. 

Mitte November 2016 wurde bei unserem damals knapp sechsjährigen Sohn eine schwere Zahnschmelzstörung diagnostiziert: Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) – besser bekannt als Kreidezähne. Die Diagnose traf uns als Eltern hart, und die zahnärztliche Prognose war düster. Die Schulmedizin wirkte erschreckend hilflos, verwies auf unklare Umweltfaktoren oder Plastik-Weichmacher und bot lediglich lokale Symptombekämpfung an.
Als Mutter wollte ich mich mit dem Schicksal, dass die neuen Zähne meines Kindes einfach zerbröseln, nicht abfinden. Diese Erschütterung war der Auslöser für mich, mein bisheriges Berufsleben als internationale Beraterin und Coach für Führungskräfte  hintenanzustellen. Es war der Startschuss für jahrelange, intensive Recherchen, das Wälzen hunderter medizinischer Studien und die tiefe Erforschung der Gesundheit unserer heutigen Kinder. 
 
Heute weiß ich aus eigener Erfahrung: Kreidezähne sind kein isoliertes Zahnproblem. Sie sind das unübersehbare Warnsignal eines biologischen Systems, das durch fehlende Nährstoffe und falsche Ernährung aus dem Gleichgewicht geraten ist. 

Warum herkömmliche Erklärungsansätze zu kurz greifen

Der Zahnschmelz von Kreidezähnen besitzt oft nur ein Zehntel der Mineraliendichte eines gesunden Zahnes. Die Schulmedizin konzentriert sich fast ausschließlich auf Fluoridierung, Versiegelungen oder Überkronungen. Dabei wird völlig übersehen, dass die Schmelzbildung ein hochkomplexer, systemischer Prozess ist, der maßgeblich zwischen dem 2. und 7. Lebensjahr stattfindet – gesteuert von unserer Biochemie und unserem Immunsystem.

Der biochemische Schlüssel: Vitamin D und Mikronährstoffe

In meinen Jahren der Recherche stieß ich auf viele wissenschaftliche Belege, die in normalen Zahnarztpraxen kaum Gehör finden. Eine unter anderem wegweisende 10-Jahres-Studie der LMU München unter Prof. Dr. Jan Kühnisch belegt einen glasklaren Zusammenhang: Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel korreliert direkt mit dem Auftreten von Kreidezähnen. 
 
Damit der kleine Körper Calcium und Phosphat überhaupt in die Zahnmatrix einbauen kann, braucht er ein perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel:

Vitamin D3 & K2:                   Für den Transport und die korrekte Einlagerung von Calcium in den Knochen und Zähnen.

Ein gesunder Speichelfluss: Der Speichel ist das natürliche Remineralisierungs-Bad unserer Zähne. Ein durch chronische Entzündungen, Mundatmung oder Nährstoffmangel gestörter Speichelfluss entzieht den Zähnen dauerhaft den Schutz. 

Zelluläre Nährstoffe:     Ein durch Umweltgifte, falsche Ernährung oder ständige Infekte überlastetes Immunsystem blockiert die schmelzbildenden Zellen in ihrer wichtigen Arbeit. 

 

Was Eltern sofort tun können: 3 ganzheitliche Schritte

Aus der erfolgreichen Heilung und Stabilisierung der Zähne meines eigenen Sohnes weiß ich, dass wir nicht tatenlos zusehen müssen. Wir können die Zahnsubstanz aktiv von innen heraus stärken:

Nährstoffstatus analysieren lassen: Lassen Sie den Vitamin-D3-Spiegel Ihres Kindes im Labor bestimmen. (Bei unserem Sohn lag er bei gefährlichen 7 ng/ml statt der gesunden 30–100 ng/ml).

Den Speichelfluss optimieren: Achten Sie auf eine freie Nasenatmung und regen Sie den Speichelfluss durch eine zuckerfreie, kauintensive Ernährung an.

Entzündungsherde im Körper eliminieren: Vermeiden Sie industriellen Zucker und stark verarbeitete Fertigprodukte (Convenience-Food), welche die Nährstoffaufnahme im Darm blockieren und den Stoffwechsel belasten.

Das gesamte Wissen für die Gesundheit Ihres Kindes

Die Erforschung der Kreidezähne war mein Einstieg in ein viel größeres Thema: Die systematische Fehlentwicklung der Gesundheit unserer Kinder in Kitas, Schulen und durch die moderne Lebensweisen
 
Im vollständigen Kapitel 3. Kreidezähne/MIH meines Buches „Deutschlands Kranke Kinder“ zeige ich Ihnen alle biochemischen Laborparameter, die genauen Studienbelege und gebeim letzten Kapitel einen praxiserprobten Leitfaden an die Hand, wie Sie die Zähne und den Körper deines Kindes effektiv schützen können. 
 
Diese beiden Kapitel – und einige mehr – finden sich kostenfrei zum nachlesen hier auf der Webseite.